About

Sangha für integrale Spiritualität:

Die Sangha für integrale Spiritualität wurde 2015 ins Leben gerufen. Die Gründer kommen vorwiegend aus dem Integralen Forum.  Die Sangha ist eine Peer-Group, die sich zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch trifft.  In den Treffen werden spezifische Themen zur Integralen Spiritualität behandelt und persönliche Erfahrungen ausgetauscht. Das besondere an der Sangha ist, dass die Treffen online über Videokonferenzen erfolgen, so kann sich jeder unabhängig von seinem Standort einwählen und teilnehmen.

 

Zweck der Sangha:

Der Sangha geht es vor allem darum sich gegenseitig zu inspirieren und sich bei der spirituellen Entwicklung zu unterstützen: hin zu mehr Bewusstheit, mehr Wahrnehmung der eigenen Schatten, mehr Herzöffnung, mehr Eigenverantwortung. Dabei geht es vor allem darum, die Spiritualität zu leben und in den Alltag zu integrieren.

 

Was bedeutet integrale Spiritualität:

Die Sangha bedient sich der integralen Theorie des Philosophen Ken Wilber.

Ken Wilber befasst sich mit der möglichen Zusammenführung von Philosophie, Wissenschaft und Religion, den Erfahrungen der Mystiker und der Meditation mit denen der modernen Forschung. Er wird als Protagonist des Integralen Denkens und als Vertreter einer post-postmodernen, postmetaphysischen und postrationalen Spiritualität des „Neo-Perennialismus“ (in Abgrenzung zur eigentlichen Philosophia perennis) gesehen. Seine integrale Philosophie orientiert sich an fernöstlichen Weisheitstraditionen des Nicht-Dualismus und entwickelt diese weiter.

Wilbers beruft sich auf die Lehren von Plotin, Meister Eckhart, Sri Aurobindo, des deutschen Idealismus, des Advaita Vedanta Hinduismus, des tibetischen Buddhismus, Jean Gebser, Jürgen Habermas, Jean Piaget, Lawrence Kohlberg, Arthur Koestler, Teilhard de Chardin, Alfred North Whitehead, Clare W. Graves, Rupert Sheldrake, Jiddu Krishnamurti und vieler anderer. Er will die Stärken und Schwächen verschiedener weltanschaulicher und philosophischer Richtungen aufzeigen und einen theoretischen Rahmen entwickeln, in dem verschiedene Traditionen Platz haben. Deshalb trägt diese Denkrichtung die Bezeichnung „Integrale Theorie“.